(Der STERN-Nov 1999) - Berlin, Gemeinde Reinickendorf: Schon lange hielten die Vertreter der Gemeinde Reinickendorf Ausschau nach einem passenden Gebaude oder Grundstück, um ein eigenes Gemeindehaus einzurichten. Die Gemeinde umfaßt etwa 300 Mitglieder und trifft sich im selben Gebäude wie die Gemeinde Berlin-Tiergarten. 1997 endlich wurde in der Nachbargemeinde Glienicke/Nordbahn das richtige Grundstück gefunden. Nachdem im Frühjahr dieses jahres alle notwendigen Bewilligungen vorlagen, konnte mit dem Bau begonnen werden.
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| Bischof Karl-Jürgen Köcher spricht zu den Gästen |
Nachfolgend ein Auszug aus einem Bericht über den Spatenstich, erschienen im Glienicker Kurier (Ausgabe Mai 1999):
Anläßlich des ersten Spatenstiches zum Bau eines Gemeindehauses der Vertreter der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage (Mormonen) vertrat der Vorsitzende der Gemeindevertreter, Prof. Dr. Georg Ebert, Bürgermeister Joachim Bienert und die Gemeindevertretung. In seiner Rede sagte er unter anderem: "Ein Baubeginn ist in Glienicke nichts Außergewöhnliches, haben wir es doch in unserer Gemeinde seit jahren mit einer regen Bautätigkeit, verbunden mit einem raschen Wachstum der Einwohnerzahl, zu tun.
Der heutige erste Spatenstich ist aber etwas Besonderes, geht es doch um die Einrichtung einer Religionsgemeinschaft, die hier entsteht. Die Gemeindeverwaltung und der Bauausschuß der Gemeindevertretung haben dieses Vorhaben stets wohlwollend begleitet, nicht zuletzt auch deshalb, weil uns bekannt ist, dass lhre Gemeinschaft einem guten Familienleben große Aufmerksamkeit schenkt, hohe moralische Anforderungen an die Mitglieder stellt (zum Beispiel Förderung der Toleranz unter den Mitgliedern der Kirche und auf der ganzen Welt, Verzicht auf Alkohol, Tabak, usw.) und sich weltweit für humanitäre Projekt engagiert.
Wir wünschen Ihnen eine glückliche Vollendung des Gemeindehauses. Es wird, wie wir gehört haben, auch den Bürgern Glienickes offen stehen und so das kulturelle Leben in unserer Gemeinde bereichern."